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AGU verwundert über angekündigte weitere Arbeitskampfmaßnahmen

12. März 2018

Pressemitteilung zu den Verhandlungen am 9. März 2018

160405KV_Logo_AGUDer Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Universitätsklinika (AGU) und ver.di sind am vergangenen Freitag, 9. März, erneut zu einem Gespräch zum Thema „Entlastung“ in konstruktiver und sachlicher Atmosphäre zusammengekommen.

Am gleichen Tag hat ver.di nach Intervention des Arbeitgebers bekannt gegeben, die für 12. und 13. März am Universitätsklinikum Heidelberg angekündigten Arbeitskampfmaßnahmen zu vertagen. Heute Vormittag wurde bekannt, dass ver.di die Beschäftigten des Universitätsklinikums Ulm am 15. und 16. März ebenfalls zu Arbeitskampfmaßnahmen aufgerufen hat. Mehr lesen…

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Konstruktive Gespräche werden am 23. Februar fortgesetzt

27. Januar 2018

Pressemitteilung zu den Verhandlungen am 26. Januar 2018

160405KV_Logo_AGUIn der insgesamt vierten Verhandlungsrunde zum Thema „Entlastung“ am Freitag, 26. Januar 2018, haben sich der Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Uniklinika (AGU) und ver.di nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen auf die Fortsetzung der Gespräche am 23. Februar 2018 verständigt.

 

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Trotz konkretem Angebot der Arbeitgeber: Gespräche mit ver.di bleiben ohne Ergebnis

16. Januar 2018

Pressemitteilung zu den Verhandlungen am 15. Januar 2018

160405KV_Logo_AGUDer Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Uniklinika (AGU) und ver.di sind am 15. Januar 2018 bei der Fortsetzung der Verhandlungen zum Thema „Entlastung“ vorläufig ohne Ergebnis auseinandergegangen. Der AGU hatte ver.di bereits am 11. Januar ein modifiziertes, weitreichendes und bislang bundesweit einzigartiges Angebot vorgelegt. Trotz dieses erweiterten Angebots, das wesentliche Verbesserungen für die Beschäftigten beinhaltet, war ver.di nicht bereit, über dieses inhaltlich zu verhandeln. Vielmehr hält ver.di im Kern an der ursprünglichen Forderung nach starren Personalschlüsseln und einem Konsequenzen-Management fest. „Wir sind schon heute besser aufgestellt als viele andere Krankenhäuser in Deutschland und erfüllen viele der von ver.di-Berlin aufgestellten Forderungen bereits jetzt. Dies ist das Ergebnis vieler konstruktiven Verhandlungen mit ver.di zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten in den vergangenen Jahren. Umso mehr verwundert es, dass ver.di die baden-württembergischen Uniklinika zum Schwerpunkt ihrer bundesweiten Kampagne zur Entlastung gemacht hat“, so die beiden Vorstände des AGU, Gabriele Sonntag und Prof. Udo X. Kaisers.

Die Arbeitgeber haben konkret folgende Eckpunkte angeboten:

– Etablierung eines objektiven Personal-Bemessungsinstruments für die Regelbesetzung in besonders pflegeintensiven Bereichen

– Einstellung von mindestens 120 zusätzlichen Vollzeitkräften in der Pflege

– Umsetzung der Forderung nach Doppelbesetzung der Nachtdienste

– Umfangreiches Ausfall-Management (z.B. schnelle Besetzung bei Krankheitsausfällen u.a. durch einen Springerpool)

– Umfassende Maßnahmen zur Weiterqualifikation von Beschäftigten zu Pflegefachkräften

– Weitere Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Darüber hinaus hat der AGU standortspezifische Lösungen für die Vermeidung von Belastungsspitzen angeboten.

„Wir wissen nicht, welcher Patient vom Notarztwagen zu uns gebracht wird – eine tarifliche Regelung mit starren Besetzungsschlüsseln halten wir daher nicht nur für nicht durchführbar, sondern keinesfalls im Sinne der Patienten“, so die beiden Vorstände des AGU, Gabriele Sonntag und Prof. Udo X. Kaisers. Und weiter: „Auf diese Weise begehrt ver.di Entscheidungsbefugnisse über die Art und den Umfang der Krankenversorgung an den baden-württembergischen Uniklinika. Dies ist mit der Erfüllung unseres Versorgungsauftrages nicht vereinbar.“

„Wir nehmen den Bedarf unserer Beschäftigten sehr ernst und arbeiten weiter an konkreten und schnell wirksamen Verbesserungen zur weiteren Entlastung der Pflege“, so die beiden Vorstände des AGU, Gabriele Sonntag und Prof. Udo X. Kaisers. Der AGU hofft, dass sich die große ver.di-Tarifkommission am Montag, den 22. Januar 2018 mit dem umfassenden Angebot auseinandersetzt und den Weg für weitere Verhandlungen im Interesse der Beschäftigten freimacht.

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Arbeitgeberverband der Universitätsklinika legt umfassenden Maßnahmenkatalog zur weiteren Entlastung der Beschäftigten vor

8. Dezember 2017

Mitarbeiterinformation zu den Gesprächen am 7. Dezember 2017 mit ver.di zum Thema Entlastung

160405KV_Logo_AGUIn den Tarifverhandlungen zum Thema „Entlastung“ haben sich der Arbeitgeberverband der Universitätsklinika (AGU) und ver.di am 7. Dezember 2017 auf die Fortführung der Gespräche am 18. Dezember verständigt.

Der Arbeitgeberverband hat noch einmal deutlich gemacht, dass er nach Lösungen für die baden-württembergischen Uniklinika sucht und hat die Schaffung von insgesamt 100 zusätzlichen Stellen zur Entlastung in der Pflege angeboten. „Wir nehmen die Thematik sehr ernst. Um die Pflege an den Universitätsklinika nachhaltig zu stärken, streben wir ein umfassendes Maßnahmenpaket an“, so die beiden Vorstände des AGU, Gabriele Sonntag und Prof. Udo X. Kaisers. Mehr lesen…

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Arbeitgeber fordern konkrete Verhandlungen zur weiteren Entlastung der Beschäftigten in der Pflege

30. Oktober 2017

Mitarbeiterinformation zum Auftakt der Gespräche mit ver.di am 27. Oktober 2017

160405KV_Logo_AGUAm 27. Oktober 2017 hat zwischen ver.di und Vertretern des Arbeitgeberverbandes der Universitätsklinika (AGU) e.V. ein Gespräch zum Thema „Entlastung in der Pflege“ stattgefunden. In diesem Treffen in Stuttgart hat ver.di bestätigt, dass die Universitätsklinika Baden-Württemberg bereits heute schon vielfältige Maßnahmen zur Entlastung der Beschäftigten der vier baden-württembergischen Uniklinika getroffen haben. Diesen Weg möchten die Arbeitgeber weiterverfolgen.

Der Arbeitgeberverband der Uniklinika wurde am 27.07.2017 zeitgleich mit rund 20 anderen Krankenhäusern in der Bundesrepublik mit nahezu wortidentischen Schreiben zu Tarifverhandlungen zu einem Tarifvertrag Entlastung aufgefordert. Schon dieser Umstand zeigt, dass es sich hierbei um eine von ver.di-Berlin gesteuerte Aktion handelt, die nicht primär die lokale Belastungssituation der jeweiligen Beschäftigten im Fokus hat. Mehr lesen…

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„Ein Abschluss im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!“

23. Juni 2016

Erstmals wurden die vier Universitätsklinika in Baden-Württemberg von einem neu gegründeten Arbeitgeberverband vertreten

Adler_Guido_Neu_Juni 2013Die Tarifverhandlungen für die 26.000 nicht-wissenschaftlichen Beschäftigten der vier Universitätsklinika in Baden-Württemberg, die unter den TVUK fallen, wurden am 7. Juni 2016 im Rahmen der dritten Verhandlungsrunde beendet. Erstmals verhandelte für die Universitätsklinika der neu gegründete Arbeitgeberverband der Universitätsklinika e.V. (AGU). Professor Dr. Guido Adler, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg, nahm als Vorstandsmitglied des neuen Verbandes erstmals an den Tarifverhandlungen teil. Im Interview bewertet er den Tarifabschluss und blickt auf die Verhandlungen zurück.

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Uniklinika und ver.di verständigen sich auf Tarifvertrag zur Ausbildungsqualität

8. Juni 2016

Einigung im letzten offenen Punkt: Ausbildungsstandards werden in einem Tarifvertrag  geregelt / Einmalig in der deutschen Krankenhauslandschaft

Nach der Einigung in nahezu allen Punkten der Vergütungsverhandlungen in der vergangenen Woche für die rund 26.000 nicht-wissenschaftlichen Beschäftigten und Auszubildenden der Universitätsklinika Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm haben sich der Arbeitgeberverband der Uniklinika e.V. (AGU) und ver.di am 7. Juni nun auch im letzten noch offenen Punkt geeinigt. Dabei ging es um die Regelungsvereinbarung zur Ausbildungsqualität. Hierin werden unter anderem Verfahren und Abläufe zur praktischen Ausbildung insbesondere in den Pflegeberufen geregelt. Mehr lesen…

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Fortsetzung der Tarifverhandlungen am Dienstag, den 7. Juni

3. Juni 2016

Im Verhandlungsfokus: Die Regelungsvereinbarungen zur Ausbildungsqualität

Am Dienstag, den 7. Juni 2016, werden die Tarifverhandlungen zwischen dem Arbeitgeberverband der Uniklinika e.V. (AGU)und der Gewerkschaft ver.di fortgesetzt. In diesem Gespräch wird es vor allem um die Regelungsvereinbarungen zur Ausbildungsqualität (Praxisanleitung) gehen. Mehr lesen…

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Vergütungsverhandlungen: Unikliniken im Land und ver.di einigen sich

31. Mai 2016

Ergebnis im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter / Noch offen ist die Tarifregelung zur Ausbildungsqualität / Laufzeit des Tarifvertrags gilt bis zum 30. April 2018

Der Arbeitgeberverband der Uniklinika e.V. (AGU) und ver.di haben am Montag, den 30. Mai eine Einigung in nahezu allen Punkten der Vergütungsverhandlungen für die rund 26.000 nicht-wissenschaftlichen Beschäftigten und Auszubildenden der Universitätsklinika Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm erzielen können.

Nach einer langen, aber sachlich geführten Verhandlungsrunde haben sich die Tarifparteien auf folgendes Ergebnis verständigt:

TV UK

  • Erhöhung der Tabellenwerte um 65 Euro (rückwirkend ab 1. Mai 2016)
  • Erhöhung des Nachtdienstzuschlags zwischen 0 und 4 Uhr von bisher 25 Prozent auf dann 30 Prozent (ab 1. Januar 2017)
  • Erhöhung der Tabellenwerte um linear 2,35 Prozent (ab 1. April 2017)

TV A UK für Auszubildende

  • Erhöhung des Entgelts um 40 Euro/monatlich (rückwirkend zum 1. Mai 2016)
  • Erhöhung des Entgelts um weitere 35 Euro (ab 1. April 2017)
  • Erhöhung des Urlaubsanspruchs von 28 auf 29 Tage
  • Erhöhung des Urlaubsanspruchs ab dem 2. Ausbildungsjahr auf 30 Tage

Praktikanten (TVPrakt UK)

  • Erhöhung des Entgelts um 40 Euro monatlich (rückwirkend zu 1. Mai 2016)
  • Weitere Erhöhung des Entgelts um 35 Euro (ab 1. April 2017)

Die Laufzeit des Tarifvertrags gilt bis zum 30. April 2018.

Noch offen ist die Tarifregelung zur Ausbildungsqualität. Hier sind intern noch abschließende Fragen zu klären. Dieser offene letzte Punkt wird am 7. Juni zwischen dem AGU und ver.di in Stuttgart weiter verhandelt.

Darüber hinaus haben sich die Tarifparteien über den Einstieg in die Verhandlungen für eine neue Entgeltordnung verständigt.

Diese Einigung steht unter dem Vorbehalt der jeweils zuständigen Gremien.

„Es waren zwei lange und intensive Verhandlungstage. Das Ergebnis ist aus unserer Sicht für beide Seiten insgesamt vertretbar und auch im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so die beiden Vorstandsmitglieder des AGU, Gabriele Sonntag und Prof. Dr. Guido Adler.

Arbeitgeberverband der Universitätsklinika

Die Universitätsklinika Baden-Württemberg haben im November 2015 den Arbeitgeberverband der Universitätsklinika e.V. (AGU) gegründet. Dieser vertritt die gemeinsamen tarifpolitischen Interessen der Universitätsklinika BW gegenüber den Gewerkschaften sowie gegenüber sonstigen Institutionen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner für die Gewerkschaften im Hinblick auf gemeinsame tarifpolitische Themen. Der Sitz des Verbandes ist in Heidelberg.

Als Geschäftsführer agiert Heinz Falszewski. Als Vorstandsmitglieder wurden Frau Gabriele Sonntag und Herr Professor Dr. Guido Adler gewählt.

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Tarifverhandlungen werden am 30. Mai fortgesetzt

27. Mai 2016

Universitätsklinika im Land sind offen für angemessene Entwicklung des Entgelts und unterbreiten Angebot in Anlehnung an den aktuellen TVöD-Abschluss

Am Montag, 30 Mai, werden in Stuttgart die Vergütungsverhandlungen für die rund 26.000 nicht-wissenschaftlichen Beschäftigten und Auszubildenden der Universitätsklinika Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm fortgesetzt. Darauf verständigten sich der Arbeitgeberverband der Universitätsklinika e.V. (AGU) und die Gewerkschaft ver.di bei der Auftaktverhandlung am 12. Mai.  Alleine am Universitätsklinikum Heidelberg sind es ca. 7.700 Beschäftigte, die unter den TVUK fallen und somit um bis zu fünf Prozent mehr verdienen als vergleichbare Arbeitnehmer im TVöD.

Wir haben die wichtigsten Punkte aus der ersten Verhandlungsrunde vom 12. Mai zwischen dem Arbeitgeberverband der Universitätsklinika e.V. (AGU) und der Gewerkschaft ver.di zusammengefasst: Mehr lesen…